Alle Artikel in: AG Technischer Fortschritt

KI-Wochenpost 2024-20

Die beiden Schwergewichte der KI-Branche haben letzte Woche alle Register gezogen, um der Welt mitzuteilen, dass das maschinelle Denken einen neuen Meilenstein erreicht habe.

Dabei hat OpenAI mit einem Tag Vorsprung und ausgeklügelten Show-Effekten den Erzkonkurrenten von Google ziemlich die Show gestohlen, aber im Prinzip sind die Rivalen auf sehr ähnlichen Wegen: Aus den KI-Systemen sollen Assistenten werden, mit denen man in sehr persönlichen Dialog treten kann.

KI Wochenpost 2024-18

Eine Woche nach der Vorstellung seiner neuen Generation des Firefly-Bildgenerators scheint das Adobe-Marketing (aus Versehen?) verraten zu haben, dass es den Photoshop-Machern gar nicht so sehr um die Fotoschaffenden geht, sondern eher um die Kunden in der Industrie und den Agenturen.

„Lass das Fotografieren weg“ frohlockt das Social-Media-Team von Adobe und preist das Hintergrund-Generieren als Methode der Wahl zum Erstellen von Hingucker-Produktfotos. …

KI Wochenpost 2024-17

In quasi letzter Minute ist der Termin zum ersten Verhandlungstag im Prozess gegen Laion vor dem Landgericht Hamburg abgesagt worden (der Fotorat hatte im Vorfeld auf die Bedeutung des Verfahrens hingewiesen). Der Laion-Anwalt teilte mit, er sei verhindert und beantragte eine Vertagung. Nun will man sich am 11.07.2024 vor dem Richter treffen. Wir werden beizeiten noch einmal daran erinnern. …

Stellungnahme zum ersten Gerichtsverfahren um die Nutzung von Fotografien zum Training von KI-Modellen. Deutscher Fotorat begrüßt den Beginn der juristischen Klärung.

Der Deutsche Fotorat begrüßt den Vorstoß, die komplexe Materie vor ein deutsches Gericht zu bringen. Das Verfahren sendet ein wichtiges Signal an Kreative, die derzeit keine Möglichkeit haben, die Entwicklung der KI-Werkzeuge mitzubestimmen oder am Erfolg der Generatoren zu partizipieren, die mit
Hilfe ihrer Werke entstanden sind.

Fotorat warnt vor irreführenden KI-Bildern in der Berichterstattung

Der Deutsche Fotorat hat bereits im April 2023 mit seinem Positionspapier
zu KI auf die Gefahren für den gesellschaftlichen Diskurs hingewiesen. Im Licht der aktuellen Situation präzisiert er seine Forderungen mit einer weiteren Stellungnahme und plädiert für ein verantwortungsvolles Handeln von Bildanbietern, ein klares Nein zur Verwendung von KI-Bildern in der Berichterstattung und einen verantwortungsvollen Einsatz von KI-Bildern im politischen Diskurs.

Konkurrieren gegen KI-Bilder? Fotowettbewerbe brauchen klare Regeln

Wer heute Fotowettbewerbe ausschreibt, sollte verdeutlichen, welche Art von Bild er erwartet oder zulässt. Es sollte klar sein, dass bei einem Fotowettbewerb kamerabasierte Aufnahmen gemeint sind. Werden auch von einer KI erzeugte Bilder zugelassen, sollte das in den Teilnahmebedingungen klar benannt werden und solche Einsendungen entsprechend gekennzeichnet sein.

Über den Umgang mit KI-Bildgeneratoren: Ein Leitfaden für Fotograf:innen.

Fotografien kennzeichnen – Scraping verhindern. Ein Leitfaden für Fotograf:innen: Was können und müssen wir angesichts dieser rasanten Veränderung eigentlich tun? Was sind die Handlungsoptionen für Fotograf:innen, abgesehen von der eigenen Neugier, Bilder mit Künstlicher Intelligenz zu generieren? Wir haben die relevanten Punkte zusammengefasst, wobei sich sowohl die Fragestellungen als auch die Antworten täglich ändern können.

Positionsbestimmung zu KI-Bildgeneratoren

Generative KI birgt ernste Gefahren für den demokratischen Gesellschaftsdiskurs in sich und wird gravierende Umwälzungen nicht zuletzt auch in der Kreativbranche mit sich bringen. Der Deutsche Fotorat hat dazu ein Positionspapier erarbeitet, welches an die Bundestagsabgeordneten der Ausschüsse für Kultur und Medien, Digitales, Angelegenheiten der Europäischen Union, Recht, sowie den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung versendet wurde.