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Mitglieder im Fokus
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Drei Fragen an den Vorstand der Fotobus Society
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Der Fotobus beim Festival in Arles | © Fabian Niebauer
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Mitte Juni hat die Fotobus Society einen neuen Vorstand gewählt. Wer leitet jetzt Euren gemeinnützigen Verein und was bedeutet der Wechsel?
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»Bei unserer jährlichen Mitgliederversammlung im Juni wurde zum ersten Mal ein studentischer Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Gerrit Duwald, Jorid Disteldorf, Paula Tauber, Moritz Heck und Paul Geiersbach. Seit der Gründung unseres Vereins im Jahr 2018 hatten Christoph und Chiho Bangert die Rolle des Vorstands inne und haben viel Herzblut in den Fotobus gesteckt. Dafür und für all die Unterstützung sind wir unendlich dankbar. Den Wechsel verstehen wir als Chance, neue Perspektiven einzubringen, die Vereinsstruktur weiterzuentwickeln und den Fotobus künftig noch stärker von studentischer Seite zu gestalten.«
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Die letzten Monate waren für die Fotobus Society ziemlich turbulent mit anonymen, diskreditierenden Schreiben, über die auch in der Presse berichtet wurde. Kann das 2025 gestartete Fotobus-Haus als Projekt trotzdem fortgeführt werden und mit welcher Ausrichtung?
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»Im Sommer verlassen alle derzeitigen Bewohner*innen das Hausprojekt. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Einige Bewohner*innen gehen auf ein Praktikum, andere auf ein Auslandssemester, wieder andere haben private Gründe. Hinzu kam Druck vonseiten der Hochschule und einzelner Lehrender. Daher sahen wir uns dazu bewegt, das Wohnprojekt zu beenden. Sowohl die Scheune als auch den Garten planen wir weiterhin zu nutzen, derzeit als Lagerraum für hundert Klappräder und weitere Ausrüstung. Perspektivisch möchten wir die Scheune zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungsort weiterentwickeln.«
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Welche weiteren Aktivitäten sind für 2026 geplant? Fährt der Fotobus nach Arles, Paris …?
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»Der Fotobus fährt nach Arles! Zusätzlich arbeiten wir an den Reiseplanungen für weitere Fotofestivals in 2026 und befassen uns damit, wie wir den Fotobus zugänglicher und sicherer für alle gestalten können. Schon seit längerem arbeiten wir daran, Awareness-Strukturen für den Fotobus auszubauen. Wir versuchen, eine Gemeinschaft zu sein, die sich kontinuierlich mit Diskriminierungsformen auseinandersetzt und bestehende Machtverhältnisse in einem breiten Spektrum reflektiert.
Dies ist ein Prozess, der schon immer in den Vereinsstrukturen in unterschiedlichen Settings stattgefunden hat und niemals enden wird. Dafür lassen wir uns extern beraten und betreiben interne Bildungsarbeit. Des Weiteren müssen wir uns auch die Frage stellen, wie der Fotobus als stetig wachsender Verein organisiert werden kann. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige und faire Vereinsstruktur zu schaffen, welche das Wachstum des Vereins langfristig begleiten kann. Dazu werden Themen aufkommen, die wir als Vorstand breit und ausführlich diskutieren. Wir sind voller Tatendrang und Ideen. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt für interessierte Menschen und potenzielle Kooperationspartner, um sich einzubringen und mitzugestalten.«
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