Arbeitsgruppe Technischer Fortschritt

Schwerpunkte der Arbeitsgruppe sind derzeit die KI-basierten Verfahren zur Bildgenerierung und ihre Auswirkungen auf die Fotografie. Die Gruppe koordiniert Diskussionen u. a. zu Fragen des Urheberrechts und möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen der generativen KI, deren Bilderzeugnisse inzwischen kaum noch von Fotos zu unterscheiden sind. Darüber hinaus wird aktiv der Dialog mit Politik und Medienschaffenden gesucht, um Prinzipien für den Umgang mit verifiziertem Bildmaterial und eindeutigen Kennzeichnungen von Bildquellen zu formulieren.

Leiter der Arbeitsgruppe: Dr. Jürgen Scriba – Deutsche Fotografische Akademie
Mitglieder der Arbeitsgruppe: BFF, DFA, DGPh, FREELENS, PIC-Verband, VG Bild-Kunst

KI-Wochenpost

Projekte der AG Technischer Fortschritt

  • Stellungnahme zum ersten Gerichtsverfahren um die Nutzung von Fotografien zum Training von KI-Modellen. Deutscher Fotorat begrüßt den Beginn der juristischen Klärung.
    Der Deutsche Fotorat begrüßt den Vorstoß, die komplexe Materie vor ein deutsches Gericht zu bringen. Das Verfahren sendet ein wichtiges Signal an Kreative, die derzeit keine Möglichkeit haben, die Entwicklung der KI-Werkzeuge mitzubestimmen oder am Erfolg der Generatoren zu partizipieren, die mit Hilfe ihrer Werke entstanden sind.
  • Fotorat warnt vor irreführenden KI-Bildern in der Berichterstattung
    Der Deutsche Fotorat hat bereits im April 2023 mit seinem Positionspapier zu KI auf die Gefahren für den gesellschaftlichen Diskurs hingewiesen. Im Licht der aktuellen Situation präzisiert er seine Forderungen mit einer weiteren Stellungnahme und plädiert für ein verantwortungsvolles Handeln von Bildanbietern, ein klares Nein zur Verwendung von KI-Bildern in der Berichterstattung und einen verantwortungsvollen Einsatz von KI-Bildern im politischen Diskurs.
  • Konkurrieren gegen KI-Bilder? Fotowettbewerbe brauchen klare Regeln
    Wer heute Fotowettbewerbe ausschreibt, sollte verdeutlichen, welche Art von Bild er erwartet oder zulässt. Es sollte klar sein, dass bei einem Fotowettbewerb kamerabasierte Aufnahmen gemeint sind. Werden auch von einer KI erzeugte Bilder zugelassen, sollte das in den Teilnahmebedingungen klar benannt werden und solche Einsendungen entsprechend gekennzeichnet sein.
  • Über den Umgang mit KI-Bildgeneratoren: Ein Leitfaden für Fotograf:innen.
    Fotografien kennzeichnen – Scraping verhindern. Ein Leitfaden für Fotograf:innen: Was können und müssen wir angesichts dieser rasanten Veränderung eigentlich tun? Was sind die Handlungsoptionen für Fotograf:innen, abgesehen von der eigenen Neugier, Bilder mit Künstlicher Intelligenz zu generieren? Wir haben die relevanten Punkte zusammengefasst, wobei sich sowohl die Fragestellungen als auch die Antworten täglich ändern können.
  • Positionsbestimmung zu KI-Bildgeneratoren
    Generative KI birgt ernste Gefahren für den demokratischen Gesellschaftsdiskurs in sich und wird gravierende Umwälzungen nicht zuletzt auch in der Kreativbranche mit sich bringen. Der Deutsche Fotorat hat dazu ein Positionspapier erarbeitet, welches an die Bundestagsabgeordneten der Ausschüsse für Kultur und Medien, Digitales, Angelegenheiten der Europäischen Union, Recht, sowie den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung versendet wurde.